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Awayees

Sobald man ins Ausland geht, wird man vom "Hopee" zum "Awayee". Dieser Status beschreibt die Phase im Gastland in der Gastfamilie.

Nachfolgend findet Ihr ältere und jüngere Berichte von Awayees. Nach der Rückkehr aus dem Ausland wird aus dem Awayee ein Freshy. Viele unserer Freshies engangieren sich anschließend in der Komiteearbeit.

 

Ylva Mahnhardt - KurzzeitAway in Portugal 2018

Ylva ist mit dem AFS -European-Citizenship-Trimester-Program (Ectp) in Portugal. Sie berichtet über ihre Erfahrungen auf dem Instagramm-Account. Das Projekt ist dort auf fünf Tage aufgeteilt, und Ylva hat den Text zur Veröffentlichung auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!


Day 1
Olá! Mein Name ist Ylva und ich bin für drei Monate in Portugal.
Ich werde euch jetzt die nächsten Tage über meinen Austausch berichten.
Schon bevor ich aus Deutschland weg war haben sich viele gewundert warum ich in ein Land gehe  in dem ich die Sprache nicht sprechen kann. Mein Plan war es immer einen Austausch in einem englischsprachigen Land zu machen, allerdings nur für drei Monate. Als ich dann bei AFS das European-Citizenship-Trimester-Program (Ectp) gefunden habe, war ich ziemlich begeistert davon, auch wenn es keine englischsprachigen Länder gibt. Also entschied ich mich für Island, Portugal und Lettland. Warum ich mich für diese oder speziell für Portugal entschieden habe weiß ich nicht wirklich. Eigentlich habe ich nur nach Ländern geschaut, die mich interessieren und wirklich anders sind. Insgesamt bin ich total glücklich in meiner Zweitwahl Portugal gelandet zu sein. Portugal ist für mich jetzt einfach eine einzigartige und unglaubliche Erfahrung, bei der es mich manchmal sehr überrascht wie verschieden Deutschland und Portugal sich sind. 

Day 2
Olá! Mein Name ist Ylva und ich lebe gerade für drei Monate in Portugal.
Meine Ankunft hier kann ich kurz mit total überwältigend beschreiben. Schon alleine im Arrival Camp mit über 80 Schülern aus der ganzen Welt habe ich tolle Freunde gefunden.
In meiner Gastfamilie würde ich total schön aufgenommen und sie sind alle sehr lieb. Ich lebe zusammen mit meinen Gasteltern, meine Gastschwester ist leider nachdem ich eine Woche hier war ausgezogen.
Hier in Porto (die zweitgrößte Stadt Portugals) gibt es eine sogenannte 'Welcome-Week'. Dabei wird allen AFSern, die hier leben, die Stadt gezeigt. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und es war eine tolle Möglichkeit die neu gefundenen Freundschaften zu verstärken.
Zuletzt noch zu meiner Ankunft in der Schule: Es war echt nicht leicht, da ich zuerst in die falsche Klasse gebracht wurde und das den Lehrern ohne eine gemeinsame Sprache zu erklären ist nicht leicht. Mit den Lehrern war es nicht leicht, weil sie noch nicht mal probiert haben meinen Namen zu sagen, meine Klasse kann zu einem großen Teil kein Englisch sprechen und hat fast gar nicht versucht Kontakt zu mir aufzunehmen was frustrierend war. Daraus habe ich aber auch gelernt und es geschafft tolle Freunde zu finden.

Wenn ihr Fragen an mich habt, fragt einfach, ich würde mich darüber freuen.

Day 3

Olá! Mein Name ist Ylva und ich mache momentan einen Trimester Austausch in Portugal.
Ich bin nur drei Monate hier in Portugal mit dem European-Citizenship-Trimester-Program (Ectp). Es ist eher selten mit AFS nur drei Monate ins Ausland zu gehen und es lässt sich überhaupt nicht mit einem halben oder ganzen Jahr vergleichen. Es ist eine komplett andere Erfahrung, die ich jedem für den nur drei Monate aus verschiedenen Gründen möglich sind empfehlen würde. Das Programm wird auch vom Europarat unterstützt. Das ist auch einer der Gründe, warum wir am Ende des Austausches fünf Tage in Brüssel verbringen werden. Wir, sind alle Austauschschüler und Schülerinnen, die das Programm in den letzten drei Monaten irgendwo in Europa gemacht haben. Das Camp soll, soweit ich weiß, als Vorbereitung für das Zurückkommen sein, uns zeigen wie wir am besten aus unseren Erfahrungen hier lernen können und uns die Möglichkeit geben Erfahrungen auszutauschen und Freundschaften zu knüpfen. Ich bin mega gespannt auf das Camp, obwohl mich auf der anderen Seite gar nicht daran denken will. Warum? Weil drei Monate auch wenn ich mich für diesen Austausch entschieden habe eine extrem kurze Zeit sind. Es vergeht total schnell und plötzlich bemerkt man, dass die Hälfte der Zeit schon vorbei ist, obwohl man doch erst seit so kurzer Zeit hier ist.
Das ist auch einer der Gründe, warum sich dieser Austausch so eine andere Erfagrung ist: Man hat hier praktisch Zeitdruck in positiver und negativer Art. Man will so vieles Erleben und so viel lernen. Dabei motiviert es mich tatsächlich sehr, besonders beim lernen der Sprache.
Wenn du Fragen zu diesem Programm oder allgemein hast, würde ich mich mega freuen, wenn du sie stellst!
(Mein Account ist @ylva.m)

Day 4
Olá! Mein Name ist Ylva und ich bin eine Trimester-Austauschschülerin in Portugal.
An meinem vorletzten Tag hier will ich euch über die kleineren und größeren besonderen Erlebnisse erzählen, die meinen Austausch für mich so unglaublich machen.
Eine Kleinigkeit, die fast täglich für mich immer wieder total süß und motivierend ist, ist die Reaktion von meinen Freunden, wenn ich Portugiesisch spreche. Dadurch, dass ich hier auch ein paar Freunde habe, die kein Englisch sprechen können, freuen sie sich immer noch mehr.
Dann sind da die kleineren und größeren Ausflüge, die ich immer mit meiner Gastfamilie unternehme. An meinem dritten Wochenende hier hat mich mein Gastvater mit nach 'Foz' genommen, der Ort wo der Fluss und das Meer aufeinandertreffen. Dort ist es mit vielen Stränden und dem Meer Mega schön. Vor kurzer Zeit habe wir auch einen Wochenendausflug nach Lissabon gemacht, was auch ein tolles Erlebnis war. Die Hauptstadt ist schön, aber Porto ist schöner, da alles verspielter und kleiner ist, es trotzdem aber eine recht große Stadt ist.

Noch eine Sache zu dem Thema: Das beste für mich sind eigentlich die vielen tollen Gespräche, das Austauschen von Erfahrungen und das praktisch ständige lernen neuer Dinge, egal, ob mit meiner Gastfamilie, mit neuen Freunden aus Portugal oder mit anderen AFSern.

All das macht fast jeden Tag einfach wunderschön und einzigartig!

Falls du noch Fragen an mich hast würde ich mich total freuen, wenn du sie mir stellst! (Mein Account ist @ylva.m)


Day 5
Olá! Ich heiße Ylva und lebe gerade für drei Monate in Portugal.
Es hat gedauert bis sich so ein richtiger Alltag entwickelt hat und als er dann da war, war es ein echt tolles Gefühl.
Von Montags bis Freitag habe ich ab 8.20 Uhr Schule. Davon an drei Tagen bis 16 oder 17 Uhr und sonst bis 13 Uhr. Allerdings habe ich dann entsprechend auch ein bis zwei Stunden Mittagspause.  Im Unterricht mitmachen kann ich so richtig nur in Englisch (welches sehr einfach ist, da wir gerade das Simple präsent machen), MACS (Mathe für Schüler im Sprachenbereich) und Sport. In allen anderen Fächern probiere ich alles abzuschreiben, lerne häufig Vokabeln und höre der Lehrerin zu, ich muss aber auch ehrlich sein, dass ich manchmal auch ganz andere Sachen mache. Die Pausen verbringe ich mit Freunden aus anderen Klassen. Nach der Schule treffe ich mich häufiger mit anderen AFSern, es bleibt aber auch überraschend wenig Zeit insgesamt. Ich habe jetzt auch mit Leichtathletik angefangen und einmal die Woche habe ich Portugiesisch Unterricht durch AFS. Die Abende verbringe ich eigentlich immer mit meiner Familie. Ich helfe beim Essen vorbereiten und wir reden sehr viel. An den Wochenenden unternehme ich mich meist was mit Familie oder Freunden. Dabei fängt es jetzt bei mir auch an, dass es nicht nur AFSer sind sondern auch mit Freunden aus der Schule. Es fühlt sich gut an wenn man bemerkt nicht mehr komplett durch Freunde von AFS abhängig zu sein. Außerdem habe ich regelmäßig Kunststunden.
Tatsächlich hätte ich nicht erwartet immer so viele Sachen vorzuhaben, was aber letztendlich jeden Tag mit vielen neuen Erlebnissen füllt.
Ich hoffe euch hat mein Bericht über meinen Austausch hier gefallen.
Wenn ihr Fragen habt freue ich mich sehr darüber. (Mein Account ist @ylva.m)
Goodbye, Ylva

Joanna Wegner, ATS in China 2016/17

Hier seht ihr ein paar Fotos von einer sportlichen Schulveranstaltung, an der Joanna an ihrer neuen Schule teilnehmen konnte.

Stephanie Lenck, 2014/15 in der Türkei

Was Stephanie während ihres Auslandsjahres in der Türkei erlebt, beschreibt sie in einem Blog. Schaut doch 'mal vorbei, und zwar hier.

Franziska Lagg, 2014/15 in Italien

Franziska verbringt ihr Auslandsjahr in Mailand und hat einen Blog eingerichtet, wo sie ab und zu mal ein paar Bilder einstellen wird. Falls es Euch interessiert, was sie denn da so ein Jahr lang macht, dann könnt Ihr hier einfach mal vorbeischauen. :-)

Und zwar hier

Caroline Otte, 2013/14 in Texas

Caroline hat einen Blog eingerichtet, auf dem sie von ihren Erfahrungen während ihres Austauschjahres berichtet.

Hier geht's zum Blog.

Alina Steinborn, 2013/14 in Brasilien

Alina fühlt sich in Brasilien sehr wohl und berichtet über ihre Zeit in Brasilien im Internet.

Hier geht's zum Blog

 

 

 

 

Ali Bidi, 2013/14 in China

Ali ist in China gut angekommen. Er schreibt, dass alles total interessant und anders ist. Zudem war er auf der chinesischen Mauer. 

Julian mit Schuluniform und Fahrrad

Julian Lagg, 2012/2013 in Japan

Julian geht es gut in Japan. Er hat einen Blog eingerichtet, auf dem er von seinen Erfahrungen berichtet. Wir freuen uns, daran teilhaben zu dürfen.

 

Hier geht's zum Blog

 

Mariele Weiss 2012/2013 in Ecuador

der Vulkan Chimborazo
wir grillen
Guaranda (1)
Guaranda (2)
Lamas
meine Schule
der Park
unsere Schuluniform

Ecuador: Die Galapagos Inseln warten noch

Ecuador liegt im Nordwesten von Südamerika und ist eines der vielfältigsten Länder der Erde. Die knapp 15 Millionen Einwohner verteilen sich über Küste, Anden und das Amazonas-Tiefland. Und nun gehöre ich, Mariele, auch zu der Bevölkerung von Ecuador, zwar für nur noch knapp 8 Monate, aber hoffentlich werde ich mich danach ein wenig wie eine Ecuadorianerin fühlen.

Der erste Eindruck

Nach einem sehr langen Flug in der Hauptstadt Quito angekommen, merkte man gleich, dass alles anders ist. Die Stadt ist voll mit kleinen Menschen und großen Autos und ich fühlte mich fremd zwischen all den vielen, alten Häusern und der verschmutzten Luft.

Auch in Guaranda, meiner neuen Heimatstadt, in der Mitte Ecuadors sieht die Situation nicht wirklich anders aus, zwar leben hier nicht ganz so viele Menschen wie in Quito und die Straßen sind nicht ganz so verstopft, dennoch sind die Straßen verunreinigt, grau und eng. Guaranda  hat etwa 25.000 Einwohner und ist Hauptstadt der Provinz Bolívar. Die Stadt liegt auf 2.650 m Höhe und ist von sieben Hügeln umgeben.

Das Haus meiner Gastfamilie liegt ebenfalls etwas höher gelegen, sodass ich immer einen Blick auf die Berge und sogar auf den Chimborazo (höchster inaktiver Vulkan/Berg in Ecuador) habe. Ich wohne hier mit meiner Gastmutter, meiner Gastoma und 2 Hunden, meistens sind aber noch etliche Cousins und Cousinen da und bringen etwas mehr Leben in das kleine Haus.

In den ersten Tagen haben meine Verwandten mit mir einen Rundgang durch die kleine Stadt gemacht. Der Weg von meinem Haus ins Innere der Stadt beträgt ca. 5 Minuten, dort kann man den Park bewundern, Restaurant besuchen oder auf den Markt gehen und einkaufen. Allerdings gibt es viele kleine Gassen, sodass man aufpassen muss, dass man sich nicht verläuft. Da die Stadt nicht allzu groß ist, ist es nicht wirklich gefährlich hier und ich kann mich allein bewegen ohne etwas befürchten zu müssen, außer vielleicht von einem frei laufenden Hund verfolgt zu werden, von denen in Ecuador wirklich viele auf den Straßen herumlaufen.

Die Verständigung

Die Frage stellt sich wohl jeder, wie soll man sich verständigen, wenn man so gut wie kein Wort Spanisch kann?! Und genau das, war meine größte Angst. Ich hatte in der Schule nie Spanisch gelernt und hatte ungefähr 2 Monate bevor ich flog, mit einem Crashkurs begonnen. Zum Glück hab ich dort etwas gelernt und ich wusste schon mal auf die Fragen "wie geht es es dir?", "wie heißt du?" und "von wo bist du?" zu antworten. Am Anfang wurde dann sehr viel auf mich eingeredet, ich verstand nicht wirklich viel, bin einfach nur überall mit hingegangen. Wie gut, dass meine Cousins so geduldig mit mir waren und versucht haben, mir das meiste aus einem Englisch-Spanisch-Gemisch zu erklären. Nachdem ich dann so gut wie die ganze Familie kennen gelernt habe und alle mir die gleichen Fragen stellten, wusste ich dann auch auf andere Dinge zu antworten.

Schulalltag

Als ich erfahren habe, dass ich auf die Mädchenschule hier in Guaranda komme, war ich nicht gerade begeistert. Die anderen Austauschschüler kamen auf gemischte Schulen, nur eine Italienerin und ich wurden dem Instituto Tecnologico Polibio "Angel Polibio Chaves" zugewiesen. Die Schule ist 15 Minuten zu Fuß von meinem Haus entfernt und da ich so viele Cousinen habe, war es irgendwie auch klar, dass eine davon diese Schule besucht hatte. Ich kann von Glück sprechen, dass sie meine Kleidergröße hat, somit habe ich die Schuluniform von ihr bekommen. Ich hatte schon andere Schuluniformen hier in der Stadt gesehen und war froh dann doch die Uniform der Mädchenschule tragen zu dürfen. Diese besteht aus einem weißen Poloshirt, einem roten Pullover, einem grauen Rock und weißen Kniestrümpfen. Allerdings wird an den Tagen an denen "Sport" im Stundenplan steht ein roter Trainingsanzug getragen.

Da ich die Schule in Deutschland schon beendet habe, freute ich mich sehr nochmal alles mit zu erleben, so auch auf den ersten Schultag. Ich bin in der letzten Physik-Mathematik Klasse gelandet mit insgesamt 18 Mitschülerinnen, die sich sehr gefreut haben eine Austauschschülerin in die Klasse zu bekommen und von Anfang an sehr interessiert waren. Der Unterricht war dann alles andere als interessant. Die Lehrer diktieren etwas und alle müssen mitschreiben, was für mich ein Problem darstellt, da ich das meiste nicht verstehe. Ansonsten ist die Schule nicht sehr aufregend, nach einem Monat habe ich mich schon an das meiste gewöhnt und die Mädchen helfen mir häufig, wenn ich etwas nicht verstehe. Der Unterricht wird so langsam auch ein wenig interessanter, die Lehrer sind nun fast immer da, anfangs war dieses nicht der Fall, und ich verstehe zumindest Mathematik und Trigonometrie, denn die Zahlen sind ja die selben.

Das Essen...

...ist wirklich sehr lecker. Jedoch gibt es 2 mal täglich Reis mit Fleisch. Morgens wird meist Tee getrunken, dazu esse ich Brot oder andere Teigwaren. Als Mittagessen wird zuerst eine Suppe, wobei es mal Kartoffel-, mal Nudel-, mal Hühnersuppe aufgetischt, dazu gibt es Reis und Kartoffeln mit entweder Fleisch oder Fisch. Des Öfteren wird ein Saft aus Früchten mit viel Zucker zubereitet, der immer sehr köstlich ist. Zum Abendessen wird häufig nur Reis mit Kartoffeln serviert. Abwechslungen bestehen dann daraus, dass es ab und zu mal Kochbananen, Avocado oder Pommes Frites dazu gibt. Zwischendurch wird dann mal eben zum nächsten Kiosk gegangen und ein Eis gekauft. Wenn man darauf mal keine Lust hat gibt es in Guarada einige Läden, in denen man seinen eigenen Obstsalat zusammenstellen kann. Die Früchte sind super lecker, es gibt natürlich auch eine größere Auswahl als in Deutschland und wenn man sich noch ein paar Kugeln Eis oder Müsli und Schokoladensoße dazu aussucht, hat man wohl die leckerste Mahlzeit kreiert. Dann ist denke ich auch klar, dass wir Austauschschüler so gut wie jeden Tag an diesem Ort anzutreffen sind. Was jedoch nicht so lecker ist, ist das gebratene Meerschweinchen, dass typisch für die ecuadorianische Küche ist. Es schmeckt zwar nicht so schrecklich, dennoch ist die Vorstellung für mich abschreckend.

 

Alles in allem bin ich sehr froh, dass ich mich für Ecuador entschieden habe. Die Menschen sind alles super nett und helfen gerne dabei mir Spanisch beizubringen. Das Land an sich ist ebenfalls atemberaubend, die ganzen Berge und kleinen Städte geben einem immer ein neues Ziel, sodass man immer etwas Neues erleben kann. Die beste Reise wird dann aber wohl die zu den Galapagos Inseln werden.

 

 

Tobias Schrimpf mit seiner Gastfamilie in Bursa, Türkei, 2011/12

Selam!

Ich bin Tobi, oder wie mich manche türkischen Freunde nennen, Yusuf, und lebe seit Oktober 2011 in Bursa, der viertgrössten Stadt der Türkei.

Bevor ich hierher kam wusste ich sehr wenig über das Land und die Türken. Gut, ich kannte Döner, Falafel und Fladenbrot. Aber jetzt, nach einem halben Jahr, habe ich nicht nur unglaublich viele andere Spezialitaeten dieses wunderbaren Landes gekostet, sondern auch die Sprache einigermassen gut gelernt, angefangen die Kultur zu verstehen und viele neue Freunde gefunden. 

Ich bin sehr glücklich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden, und jetzt, da ich mich verstaendigen kann und der Frühling kommt, kann alles nur noch besser werden!

Viele Grüsse vom Marmarameer,

Görüşürüz

Tobi

Vincent in Tacloban, Philippinen, 2011/12

Vincent_Bericht_fuer_AFS_Goettingen.pdf

Vincent ist zurück gekehrt zu seiner Gastfamilie nach Tacloban/Philippinen (Ostern 2015)

"He is back after three years!", so war das erste Foto seiner Gastmutter Susan Cabello unterschrieben, dass sie auf facebook gepostet hat. Die überschwängliche Freude über die Rückkehr ihres Gastsohnes Vincent war diesen Worten zu entnehmen.
In den Osterferien 2015 ist Vincent gemeinsam mit einen Freund zurück auf die Philippinen geflogen. Dort erwartete ihn ein beeindruckender Empfang bei seiner ehemaligen Gastfamilie in Tacloban. Vor Ort wandelte er auf alten Pfaden, besuchte unter anderem seine ehemalige Schule, erlebte begeisterte Lehrer, die ihn noch kannten und sogar ein " Klassentreffen", zu dem 12 ehemalige Klassenkameraden spontan zusammen kamen. Am besten aber war für Vincent die Zeit mit seiner Familie, die das Wiedersehen mit ihm freudig und auch fassungslos gefeiert haben. Natürlich gehörten Besuche bei der ganzen Verwandtschaft zum Programm der Tage in Tacloban. 
Bei seiner Ankunft in Deutschland sagte Vincent als erstes: "Jetzt weiß ich, dass ich wirklich eine Familie, Freunde und eine zweite Heimat habe. In Tacloban auf den Philippinen."

Mareike Mackensen, Ciao aus Italien, 2011/12

Mareike mit ihrer Gastfamilie

 

Ciao!

 

Ich heiße Mareike und bin 17 Jahre alt. Seit 7 Monaten wohne ich nun schon in einem kleinen Bergdorf im Norden Italiens. Meine Gastfamilie ist wirklich toll, ich wohne hier mit zwei kleineren Brüdern, meiner Gastmutter und meinem Gastvater. 

Ich bin nach Italien gekommen ohne vorher ein Wort Italienisch zu sprechen. Viele Leute haben mir vor meiner Abreise gesagt: "Das ist aber mutig von dir, in ein Land zu gehen wessen Sprache du nicht kennst, das hätte ich mir nicht getraut !" Aber ehrlich gesagt, war die Sprache kein großes Problem, da man sie wirklich schnell lernt. 

Mir gefällt es hier sehr in Italien und ich bin froh mich für ein Auslandjahr entschieden zu haben. Die Erfahrungen die ich hier mache sind einfach einzigartig! Eine Sache die ich sehr an dem Auslandsjahr liebe ist, dass man tausend  neue Leute kennenlernt. Und nicht nur Italiener, sondern Dank AFS auch Leute aus allen Ländern.

Hätte ich die Entscheidung nicht getroffen, ins Ausland zu gehen, hätte ich all diese tollen Menschen nicht kennengelernt. 

 

Tanti saluti dall'Italia 

 

Mareike