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Hopees

"Hopee" - so nennen sich im AFS-Slang Jugendliche, im AFS-Programm, bevor sie ins Ausland gehen. 

 

Rat an alle Hopees

An alle Hopees möchte ich noch ein Wort richten, die sich gedanklich bestimmt schon ordentlich auf ihre Reise vorbereiten und sich den Sommer und damit den Aufbruch in dieses doch nicht ganz alltägliche Abenteuer herbeiwünschen: Erstmal muss ich euch sagen, dass es wirklich die beste Entscheidung war, die ihr treffen  konntet, einfach  mal ein Jahr seinem normalen Leben den Rücken zuzudrehen und etwas völlig  Neues kennenzulernen. Und darüber, wie es schließlich alles genau laufen wird, will ich mich gar nicht ausmären, das werdet ihr selber am allerbesten  herausfinden. Auf jeden Fall wünsche ich euch eine herrliche Vorfreudezeit und ganz wichtig: dass ihr während des Austausches nie vergesst, warum ihr dort seid, warum ihr alles andere mal zurücklassen wolltet. Daraus könnt ihr wieder Energie schöpfen für einen Neuanfang, wenn die ganze Sache sich mal so wendet, wie ihr es euch eigentlich nicht vorgestellt oder gewünscht habt!

Kirstin, aus Québec zurück!

 

Ylva Mahnhardt, Hopee 2018 (Portugal)

Olá! Ich heiße Ylva und bin 15 Jahre alt. In einem Monat ist es so weit. Ich werde in den Flieger steigen und für drei Monate in Portugal leben.

Drei Monate sind recht selten bei AFS. Dieses vom Europarat geförderte Programm nennt sich European Citizenship Trimester Programm (Ectp) und bietet für Jugendliche wie mich, die nicht so lange weg sein können oder wollen eine tolle Möglichkeit auch Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

Der Grund,  warum ich überhaupt ins Ausland will ist, dass ich erleben will, wie ich mich in einer fremden Kultur zu Recht finde mit einer Sprache, die ich kaum verstehe. Außerdem möchte ich neue Menschen und andere Kulturen kennen lernen, um andere Weltansichten zu entdecken.

Ich freue mich unglaublich auf diese Zeit alleine schon, weil meine Vorbereitung hier in Deutschland schon so unglaublich viel Spaß gemacht hat und ich viele tolle AFser kennen gelernt habe!

Joanna Wegener, Hopee 2015/16 (China)

Motivatonsschreiben für ein Jahr in China

In der Schule lerne ich seit 3 Jahren, also seit der 6. Klasse, Mandarin Chinesisch als 2. Fremdsprache. Ich war noch nie in China, aber ich möchte sehr gern dorthin, weil mich die Sprache und die Kultur sehr interessiert. Die Mischung aus den alten Traditionen mit den Schriftzeichen usw. und den modernen Großstädten stelle ich mir toll vor!

Ich habe mich für AFS entschieden, weil es eine gemeinnützige Organisation ist und ich mich beim Kennlernwochenende und der Weihnachtsfeier wohlgefühlt habe. Ich hoffe das wird in China genauso und freue mich schon sehr darauf!

 Joanna Wegner

 

Luisa Sobirey, Hopee 2014/15 (USA)

Ich heiße Luisa, bin 15 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Göttingen, wo ich mit meinen zwei Geschwistern, meinen Eltern und unserem Hund wohne. Zur Schule gehe ich am Felix-Klein-Gymnasium, an dem ich die 10. Klasse besuche. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport (Basketball, Fitnessboxen), treffe mich mit meinen Freunden oder lese ein schönes Buch.

Motiviert, ein Auslandsjahr zu machen, wurde ich von meinem Bruder und meinem Vater, die beide bereits als Schüler ein Jahr in den USA verbracht haben. Nun möchte ich selbst diese besondere Erfahrung machen. Besonders freue ich mich auf die vielen neuen Menschen, die Kultur, die Sprache und natürlich meine Gastfamilie.

Domenik Spirer, Hopee 2013/14 (USA)

Hallo,

mein Name ist Domenik, ich bin 15 Jahre alt und ein USA Hopee.

Ich kann es schon kaum erwarten ein ganzes Jahr endlich mal von der ganzen Routine hier in Deutschland los zu werden. Klar bin ich sehr nervös und aufgeregt, aber es ist eine einmalige Gelegenheit, die einem geboten wird. Und so ein Auslandsaufenthalt bringt natürlich auch jede Menge Vorteile mit sich, wie zum Beispiel die neue Sprache, die neue Kultur, das Heranwachsen, wenn man auf sich allein gestellt ist und jede Menge neuer Freunde.

Alles in Einem wird das ein Jahr mit sehr vielen Höhen und Tiefen aber ich denke genau deswegen wird es auch eine unvergessliche Zeit!

Einige unserer Hopees 2013/14 stellen sich vor

                 Luna Andretta (Finnland), Stephanie Lenck (Türkei) und Franziska Lagg (Italien)

Clara Giro, Hopee 2012/13 (USA)

Hallo, 
ich heiße Clara, bin momentan 15 Jahre alt und USA Hopee.
Noch kann ich es mir gar nicht vorstellen, ein Jahr lang von meinen
Freunden und meiner Familie getrennt zu sein. Aber da ich weiß, 
dass im Ausland viele neue Freunde und eine zweite Familie auf mich warten,
kann ich es eigentlich kaum erwarten, diese endlich kennenzulernen.
So ein Auslandsaufenthalt bringt viele Vorteile mit sich.
Man lernt eine neue Kultur kennen, ist auf sich alleine gestellt und lernt
sich so eventuell ein bisschen besser kennen. Darüber hinaus lernt man
eine weitere Sprache und findet neue Freunde.
Ich bin schon sehr gespannt, das alltägliche Leben einer amerikanischen Familie
miterleben zu dürfen und ein neues Schulsystem besuchen zu können.
Natürlich wird sich in diesem einem Jahr für mich viel verändern, aber wir wüssten nicht, was wir alles verpassen würden, wenn wir diese Chance nicht ausnutzen würden!
 

Jonas Härtner, Hopee 2012/13 (USA)

Hallo,

 

ich heiße Jonas, bin 16 Jahre alt und gehöre momentan zu den Hopees. Ich habe über einen Freund AFS kennengelernt und mir hat von Anfang an die Idee gefallen, dass ich für ein Jahr alles hinter mir lassen kann und in eine komplett andere Kultur zu erleben.

 

Als ich nach dem Auswahlwochenende dann eine Zusage bekommen habe, hätte ich vor Freude Luftsprünge machen können, denn es hatte sich diese ursprüngliche Idee des Austausches zur Möglichkeit entwickelt und ich wurde zum Hopee. Ich kann es noch heute kaum glauben, dass ich wirklich in etwas mehr als einem halben Jahr, Deutschland für ein Jahr "den Rücken zuwenden" werde, selbstverständlich nur im wörtlichen und nicht im übertragenen Sinn.

 

Ich habe mich anfänglich erst schwer getan mit der Länderwahl, aber dann habe mich dafür entschieden, in die USA zu gehen, weil es mich schlicht und ergreifend interessiert hat, wie es denn auf den anderen Seite des Atlantik denn vor sich geht. Man hört ja immer viel aus den Nachrichten und ich habe auch einige Bekannte, die dort für einen längeren Zeitraum waren, die mir berichten konnten, dass diese Entscheidung auf jeden Fall nicht verschwendet ist. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass diese Reise, wenn auch mit möglichen Tiefen, insgesamt sehr positiv verlaufen wird.

 

Die Nervosität hält sich bis jetzt in Grenzen, aber ich weiß schon ganz genau, dass sich das bald drastisch ändern wird, immerhin ist dieses Vorhaben nicht nur etwas Alltägliches. Etwas Derartiges macht man nicht "mal so zwischendurch" und ich kenne mich sehr, sehr genau und weiß, dass man mir spätestens bis zwei Monaten vor der Abreise auf einen Kilometer ansieht, dass ich bald fahre. Aber es wird sich alles dann noch im nächsten halben Jahr zeigen.

 

Ich hätte nie gedacht, wie man sich letztlich als Hopee fühlen würde, aber es macht mich sehr glücklich, ein Hopee zu sein und bis zur Abreise wird sich noch viel tun.

 

So weit, so gut, ich habe jetzt einiges über mich und über das Hopee-Dasein gesagt und hoffentlich wird man nochmals von mir hören, dann wahrscheinlich aber als Awayee. 

 

 

Karoline Otte, Hopee 2012/13 (USA, PPP)

Hey,

 

mein Name ist Karo, ich bin 16 Jahre alt und USA Hopee. Dazu geworden bin ich mehr oder weniger spontan und aus Zufall. Letztes Jahr im Sommer stolperte ich mehr oder weniger über das PPP Stipendium des Bundestages. Viel Zeit zum nachdenken blieb da auch schon nicht mehr und so haben ich mich auf gut Glück beworben.

 

Im November wurde ich dann überraschender Weise vom AFS, der vom Bundestag beauftragt wird, zum Auswahlwochenende eingeladen. Allein wegen dem Auswahlwochenende hat es sich gelohnt die Bewerbung zu schreiben soviel steht fest! Bis die zusage kam war hatte ich nicht wirklich geglaubt, dass das klappen könnte. Die Zusage kam dann Anfang Februar, nach dem Gespräch mit der für mich zuständigen Bundestagsabgeordneten, Viola von Cramon. Unfassbar, dass aus meiner ursprünglichen Schnapsidee vom Jahr in den USA tatsächlich was geworden war. Nun war ich wirklich Hopee. In nicht mal 5 Monaten wird mein Leben um einiges anders aussehen und zwischen mir und Deutschland werden mindestens 5 Zeitzonen liegen.

 

In die USA möchte ich, weil ich einerseits besser Englisch sprechen möchte und andererseits, weil ich es total spannend finde neue Leute, neue Kulturen und neue Länder kennen zu lernen.

 

Ich bin inzwischen schon sehr aufgeregt und nervös. Die Neugier und Vorfreude auf die Gastfamilie steigt so ziemlich täglich an. Und in die Vorstellung Awayee zu sein habe ich mich jetzt schon verliebt.

Jenny Krüger, 16 Jahre, Hopee 2011/12 (Mexiko)

 

Ich interessiere mich für einen Auslandsaufenthalt, weil ich Sprachen sehr aufregend finde. Die Kulturen, die weit entfernt der unseren sind, stellen eine völlig neue Erfahrung für mich da. Ich hoffe mich selber besser kennen zu lernen, indem ich mich in eine neue Umgebung mit anderen Menschen zurechtfinden muss. Ich hoffe mein ganz persönliches Abenteuer zu erleben und Erfahrungen fürs Leben zu machen.